Weiter geht der positive Trend des FV Wildbad in der Kreisliga Pforzheim, denn auch das dritte Heimspiel konnte die Metzler-Elf für sich entscheiden und weist bisher eine Heimbilanz von 9 Punkten und 12:1 Toren vor. Außer dem FVW gelang dies bisher nur dem Ligafavoriten der GU, daheim alle Punkte einzufahren. So viel zur Statistik, das Spiel hingegen war dennoch ein anstrengender Arbeitssieg. Zu schaffen machten dem FVW die Ausfälle von Braun, Sakonjic und kurz vor Spielbeginn auch noch von Geraci. Zwar verteidigte man wieder engagiert, die Offensivaktionen wollten jedoch zunächst nicht ganz fruchten, bis die Wildbader Jungs in der 34. Minute für die Erlösung sorgen konnten. Über die rechte Seite kombinierte man sich durch, ehe Schmidt mit einem Pass in den Strafraum Devin Köseoglu in Szene setzen konnte, welche sich nicht zwei Mal bitten ließ und dem Keeper im 1gg1 keine Chance ließ. 1:0 Halbzeitstand.

Nach dem Wiederanpfiff ging es Schlag auf Schlag. Nachdem man zunächst noch eine Torchance der Gäste vereiteln konnte, verpassten Stanojkovic und Köseoglu es, mit zwei 100%-tigen Chancen den Sack frühzeitig zuzumachen. In der Folgezeit wurde die Partie immer hitziger, Göbrichen profitierte durch Wildbader Fehler und konnte immer mehr Druck aufbauen. Wirkliche Gefahr wollte jedoch nicht entstehen, da unsere eingespielte Defensive heute wieder einen guten Job machte. Für die Vorentscheidung musste dann letztendlich in der 75. Minute ein Gästeakteur sorgen, der eine scharfe Hereingabe von Lenhard, zum 2:0 im eigenen Tor versenkte. Nun spielte der FVW auch endlich wieder ruhiger auf und erarbeitete sich Chance um Chance. Erneut nach Vorarbeit Schmidt, konnte Matthias Lenhard seine starke Leistung mit seinem 5. Saisontreffer in der 79. Minute mit dem 3:0 unterstreichen und seine Farben mit dem nächsten Dreier in den Wohlverdienten Feierabend schicken.

Auch bei den kalten Temperaturen bedanken sich die Wildbader Jungs über die zahlreiche Unterstützung der Fans, ohne welche man solche disziplinierten Leistungen vielleicht garnicht abrufen könnte.